Pfälzer Waldpfad Etappe 09 Erlenbach - Schweigen-Rechtenbach

Von Erlenbach kommend sind schon von weitem Dach und Zinnen der Felsenburg Berwartstein auszumachen, die als einzig bewohnte Burg des Wasgaus bei einer Führung erforscht werden kann. Weiter verläuft der Weg zum Seehof-Weiher, der an heißen Tagen eine willkommene Abkühlung bringt. Dem Portzbach flussabwärts folgend schließt sich eine Höhenpassage nahe der Wieslauter an, die zum Waldgasthof St. Germanshof an der deutsch-französischen Grenze leitet. Bald marschieren Sie durch den Bannwald durch Frankreich, wo sich der Wald in südöstlicher Richtung öffnet und die Sicht zum nördlichen Schwarzwald freigibt. Zwischen Weinbergen steigen Sie zum Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach ab. Alternativ kann man ab dem Bannwald über den Waldpfad Zuweg einen Abstecher ins wunderschöne Wissembourg machen, wo viele Einkehrmöglichkeiten und ein Bahnhof vorhanden sind. Der Abstecher nach Wissembourg ist auch ab dem Deutschen Weintor über den Weinsteig Zuweg möglich.

Schwierigkeit
mittel
Strecke
17,2 km
Dauer
5:15 h
Aufstieg
524 m
Abstieg
511 m
Start
Erlenbach
Ziel
Deutsches Weintor in Schweigen

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Die letzte Etappe des Pfälzer Waldpfads führt uns von Erlenbach zunächst zur Burg Berwartstein (1), der einzigen noch heute bewohnten Burg des Wasgau. Anschließend passieren wir den Seehof-Weiher (2), der bei heißem Wetter zum Baden einlädt, und folgen dem Portzbach flussabwärts bis kurz vor seine Einmündung in die Wieslauter. Hier führt uns die Route des Pfälzer Waldpfads in mehreren Bögen am Hang nördlich der Wieslauter durch den Wald zum Waldgasthof St. Germanshof (3), der direkt an der deutsch-französischen Grenze liegt. Wenig später erreichen wir französisches Staatsgebiet. Kurz nachdem wir den Waldrand erreicht haben, tut sich zu unserer Rechten ein herrlicher Blick (4) über das nordelsässische Städtchen Wissembourg auf, der bei klarem Wetter bis zur Hornisgrinde im Schwarzwald reichen kann. Wir wandern durch Weinberge über die buchstäblich grüne Grenze wieder zurück auf deutsches Staatsgebiet und den Hang hinab nach Schweigen am Fuße der Berge. Mit dem Deutschen Weintor (5) befindet sich hier nicht nur das südliche Ende der Deutschen Weinstraße, sondern auch das Ziel unserer Wanderung. Absolut empfehlenswert ist von hier noch ein Abstecher in die historische Altstadt von Wissembourg. Und natürlich sollte man es nicht versäumen, zum Abschluss der Tour bei einem Winzer einzukehren. Wer noch immer nicht genug vom Wandern hat, kann die Weinverkostung dort gleich als Auftakt für den Pfälzer Weinsteig sehen.

Ab dem Weintor führt der gelb-rot markierte Zuweg des Pfälzer Weinsteigs auf einen Abstecher ins nur 3 Kilometer entfernte Wissembourg. Die wunderschöne französische Stadt bietet zahlreiche Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten und hat einen Bahnanschluss in Richtung Neustadt. Der Abstecher ist ab dem Bannwald auch über den grün-gelb markierten Zuweg des Pfälzer Waldpfad möglich.

 Bitte beachten: Auf französischer Seite ändert sich die Markierungssystematik. Das Waldpfad-Logo ist hier (in klein) auf den an den Kreuzungen befindlichen weißen Tafeln des Vogesen-Clubs angebracht.

 

 

Die Burg Berwartstein (Dieter F. Hartwig)
See im Wald (Dieter F. Hartwig)
Unweit der französischen Grenze liegen die Orte Schweigen und Schweighofen. (Patrick Küpper)
Schattige Waldwege (Dieter F. Hartwig)
Seehof Weiher (Dieter F. Hartwig)
 (Dieter F. Hartwig)
 (Dieter F. Hartwig)
Burg Berwartstein bei Dahn (Dieter F. Hartwig)
Friedliche Atmosphäre im Wald (Dieter F. Hartwig)
Altes Haus in Schweigen-Rechtenbach (Dieter F. Hartwig)
Ende der Etappe am Pfälzer Weintor (Dieter F. Hartwig)

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