Pfälzer Waldpfad Etappe 06 Merzalben - Hauenstein

Die „Königsetappe“ startet im Ortskern von Merzalben und führt zur Burg Gräfenstein. Mit der Taschenlampe in der Hand lässt sich der Bergfried, der als einziger Deutschlands siebeneckig ist, über eine enge Wendeltreppe erkunden. Oben angekommen breiten sich die Wipfel des Pfälzerwaldes wie ein Teppich aus. Vom Besucherparkplatz aus führt der Weg zum Winschertkopf. Der Felskoloss krönt einen Bergkegel über dem Tal der Merzalbe und erlaubt tiefe Einsichten in den Pfälzerwald. Einer dichten Waldpassage in bequemem Auf und Ab schließt sich der Gipfel des Weißenbergs mit Luitpoldturm an. Auf 607 m über NN ändert sich die Perspektive und es schrumpfen nicht nur Häuser auf Miniaturgröße. Der Abstieg zum Weiler Hermersbergerhof und unterhalb der Ruine Falkenburg vorbei, bringt Sie ins Tal der Queich. Ein Abstecher zur doppeltürmigen Sandsteinkirche in Wilgartswiesen bietet sich noch vor dem Erreichen des Tagesziels Hauenstein an.

Schwierigkeit
schwer
Strecke
22,3 km
Dauer
6:45 h
Aufstieg
451 m
Abstieg
481 m
Start
Merzalben
Ziel
Hauenstein

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Die „Königsetappe“ des Pfälzer Waldpfads beginnt im Zentrum von Merzalben an der Straßenecke Hauptstraße/Zimmerbergstraße. Von hier aus führt uns die Route aus dem Ort hinaus in den Wald. Nach einem kurzen Anstieg erreichen wir die aus der Stauferzeit stammende Ruine der Burg Gräfenstein (1). Mit unserer mitgebrachten Taschenlampe bestückt erklimmen wir den siebeneckigen! Bergfried der Burg und genießen den Blick über Merzalben bis weit in die Umgebung über das grüne Hügelmeer des Pfälzerwaldes. Wir verlassen die Burg und steigen hinab zum Besucherparkplatz, von wo aus es bergauf zum Winschertkopf (2) geht. Der mächtige Felsblock aus rotem Sandstein steht auf einem Bergkegel hoch über dem Tal der Merzalbe. Nachdem wir dort erneut eine herrliche Aussicht genossen haben, wandern wir in leichtem Auf und Ab durch dichten Wald über die zentralen Höhen des Pfälzerwaldes zum Gipfel des Weißenbergs. Mit 607 m über NN erreichen wir hier den höchsten Punkt des Pfälzer Waldpfads. Vom Luitpoldturm (3) haben wir einen herrlichen Rundblick über das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Anschließend wandern wir hinab in den Weiler Hermersbergerhof und von dort unterhalb der Ruine Falkenburg entlang weiter ins Tal der Queich. Im Tal können wir einen Abstecher nach Wilgartswiesen mit seiner doppeltürmigen Sandsteinkirche machen, ehe wir in Hauenstein unser Etappenziel erreichen.

 

Blick vom Luitpoldturm auf über 300 bewaldete Gipfel (Dominik Ketz)
Sicht auf die Merzalben (Dieter F. Hartwig)
Burg Grafenstein (Dieter F. Hartwig)
Wunderschöner Blick auf die Merzalben (Dieter F. Hartwig)
Sicht vom Winschertkopf (Dieter F. Hartwig)
Luitpoldturm (Dieter F. Hartwig)
Treppe auf der Ruine der Falkenburg (Dieter F. Hartwig)
Blick Richtung Hauenstein (Dieter F. Hartwig)
Sonniger pfälzer Waldpfad (Dieter F. Hartwig)
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Burgschiff - Foto: TI Gräfensteiner Land (Thomas Russold)

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