Kirrweiler - EXPO-Rundweg

Der EXPO-Rundweg entstand im Jahr 2000, im Zuge der Beteiligung der Weinorte Maikammer, St. Martin und Kirrweiler als Außenprojekt der EXPO 2000 in Hannover. Auf rund 26 km Gesamtlänge führt der Weg durch die drei Weindörfer und die umliegende Weinlandschaft. Zahlreiche Informationstafeln erläutern Weinbauliches und Landschaftstypisches. Sie berichten über Hochwasserschutzmaßnahmen in Form von idyllischen Biotopen und machen aufmerksam auf Begebenheiten am Wegesrand, bei denen es sich lohnt, näher hinzuschauen.

 

Schwierigkeit
leicht
Strecke
5,9 km
Dauer
1:45 h
Aufstieg
43 m
Abstieg
42 m
Start
Parkplatz "In den Forstgärten"
Ziel
Parkplatz "In den Forstgärten"

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Start und Ziel des EXPO-Rundweges Kirrweiler ist am Parkplatz „In den Forstgärten“.

Hier steht gleich das erste Hinweisschild zum EXPO-Thema „Revitalisierung ungenutzter Gebäude im Ortskern durch neue Nutzungen“. Der Edelhof, 1487 als Marstall erbaut, ist ein Relikt des ehemaligen mittelalterlichen Kirrweiler Wasserschlosses und wird heute für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Hier war ehemals die sogenannte „Zehntscheuer“ untergebracht.

 

Nach Überquerung des Kropsbaches führt der Weg vorbei am Edelhof und weiter die Kirchstraße hinauf. Rechterhand liegt die katholische Kirche „Kreuzerhöhung“ mit der Seuffert-Orgel. Sie entstand in der Zeit des Barock (1747) nach Plänen des bekannten Bruchsaler Baumeisters Johann Georg Stahl und ist bereits die vierte Kirche an gleicher Stelle.

 

Am „Wahrzeichen“ des Ortes – dem Dorfbrunnen, einer Nachbildung des ehemaligen Wasserschlosses – angekommen, geht der Rundweg weiter nach rechts, ein Stück entlang der Hauptstraße, und biegt an der nächsten Abzweigung wieder nach rechts ab in die Marktstraße. Nach einer scharfen Zick-Zack-Kurve biegt der Weg an der alten Ortsummauerung – „Vennninger Tor“ – nach links ab in den Brühlweg und folgt dann der „Wohlfeil“ in nördliche Richtung bis zur L 515. Hier steht das nächste Themenschild zur „Burg und Festung Kirrweiler“. Nach Überquerung der Straße geht es weiter nach links, am Friedhof vorbei und dann in nördliche Richtung auf dem „Achtmorgenweg“ bis zum Nickelsee. Hier wurde das Thema „Weinbergserneuerung und Verbesserung der Betriebssituation im Weinbau“ aufgegriffen. Auf diesem Teilstück findet alljährlich am 03. Oktober die Veranstaltung „Trauben und Wein“ statt, eine Weinverkostung mitten in den Weinbergen.

Vom Nickelsee aus führt der Weg zurück in südliche Richtung, bis die ersten Gebäude von Kirrweiler wieder auftauchen. Hier angekommen, wendet sich der Verlauf auf dem Feldweg nach rechts mit herrlichem Blick auf den Pfälzerwald und das Hambacher Schloss. Am Ende geht es nach links, ein Stück an der Autobahn entlang, über die Hauptstraße, dann gleich wieder nach rechts und dem Wegeverlauf folgend bis zum „Schloßweiher“. Hier steht das letzte Schild mit dem Thema „Natur nah gestalteter Hochwasserschutz“.

Am Schlossweiher geht es vorbei, noch ein Stück entlang der Autobahn bis zur nächsten Abzweigung nach links. Nach ca. 1 km stößt der Weg auf den Edenkobener Weg. An der Gabelung geht es nach links bis der Weg nach ca. 500 m   wieder nach links in die Straße „Am Schlossgarten“ einbiegt. Bei der nächsten Abzweigung nach rechts führt der Weg zurück zum Ausgangspunkt Parkplatz „In den Forstgärten“.

 

 

Marienkapelle ()
Schlossweiher (Angelika Michel)
EXPO-Rundweg-Station ()
Katholische Kirche "Kreuzerhöhung" (Angelika Michel)
Hinweisbeschilderung ()

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