Verhalten im Wald

„Wir sind nachhaltig. Die Südliche Weinstraße.“

DU kannst einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.
Auch und gerade in Tourismus und Freizeit an der Südlichen Weinstrasse. Wandern, Radeln, Klettern, Trekking, Einkehren und Übernachten sollen Spaß machen. Damit wir alle unsere schöne Region genießen können, ist es toll, wenn jeder sorgsam und rücksichtsvoll mit sich, mit anderen Menschen und mit der Natur umgeht. Gerade an der Südlichen Weinstraße und im Pfälzerwald.

Picknick in der Natur genießen

Picknicken in der freien Natur macht Groß und Klein riesigen Spaß. Also: leckeres zuhause in den Rucksack packen, am besten mit Brot, Wurst und Obst vom Bauern um die Ecke, Getränke in die eigene Trinkflasche, und auf zum nächsten Rastplatz. Es gibt auch viele dieser Rastplätze mit tollen Ausblicken! Und dann: alles was ihr mitgebracht habt, wieder in den Rucksack packen und zuhause im Mülleimer entsorgen! Gut zu wissen: Im Wald und in den Weinbergen sind in der Regel keine Mülleimer zu finden, damit kein Wild davon angelockt wird und nichts umherfliegen kann.

Lagerfeuerromantik

Und ganz wichtig: kein Lagerfeuer machen! Lagerfeuerromantik könnt ihr mit einer Übernachtung auf unseren Trekkingplätzen buchen, sofern keine allgemeine Waldbrandgefahr besteht. Ansonsten ist Feuer machen, Rauchen und Grillen verboten, es kann so leicht ein großer Brand entstehen und nicht nur die Natur vernichten, sondern auch Menschen und Tiere in Gefahr bringen. Und dazu reicht leider schon eine achtlos weggeworfene Kippe oder eine Glasscherbe …

Mit Rücksicht unterwegs

Wald und Weinberge sind für alle da. Gegenseitige Rücksicht ist angebracht, egal ob du zu Fuß, mit dem Rad oder dem Mountainbike unterwegs bist. Bleib auf den ausgewiesenen und markierten Wegen, wir haben so viele davon, dass es bestimmt keinem langweilig wird!

Umweltfreundlich mit Bus und Bahn

Viele Hütten, Aussichtspunkte und Burgen sind nicht mit dem Auto zu erreichen. Bitte informiert euch vorher genau, vor allem wenn ihr nicht so lange zu Fuß unterwegs sein wollt. Das Auto muss an den Wanderparkplätzen oder in den Ortschaften stehen bleiben. Oft gibt es auch Busse, die zu den Wanderparkplätzen fahren. Aber nicht jedes Ziel ist mit dem eigenen Auto erreichbar. Und gerade wenn man die Burg oder den Berg mit ein bisschen Anstrengung erreicht hat, ist der Ausblick und die Rast umso schöner!

Camping und Nachtruhe

Zelten oder Campen ist im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen nur auf ausgewiesenen Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen und Trekkingplätzen erlaubt. Wir wollen Natur und Tiere schützen, sie beobachten und ihnen ihren Lebensraum geben, und ihre Nachtruhe respektieren - deshalb sind diese Regeln aufgestellt worden. Daher solltest du auch nicht unnötigen Lärm machen und Hunde im Wald anleinen, damit wildlebende Tiere nicht gestört werden und Jäger ihren Job machen können. Gut zu wissen: Jäger pflegen den Wildbestand und schützen Landwirtschaft und Gärten. Und Wildfleisch ist ein sehr gesundes, biologisches und regionales Lebensmittel.

Mountainbiken mit Rücksicht

Im Pfälzerwald gibt es ein großes Streckennetz an markierten Mountainbiketouren. Es gibt verträumte, flowige Pfade, einen schnellen Wechsel von steilen Anstiegen und technisch anspruchsvollen Abfahrten, eindrucksvolle Aussichten, romantische Burgen und nicht zuletzt eine herzliche Bewirtung in urigen Hütten. Informationen dazu findet ihr unter www. mountainbikepark-pfaelzerwald.de. Beachtet bitte, dass im Biosphärenreservat das Befahren von schmalen Wanderpfaden grundsätzlich verboten ist, wenn diese nicht als Mountainbiketour markiert sind.

Vogel-Kinderstube

Es ist schön, dass viele Vögel an den Felsen im Pfälzerwald brüten und ihre Jungen großziehen. Deshalb bitten wir euch, die Sperrungen der Felsen vor allem im Frühjahr zu berücksichtigen.

Schon gewusst?

Bis Abfall restlos verrottet ist, können mehrere hundert Jahre vergehen. Besonders im Gebirge auf kahlen Böden mit wenig Pflanzenwuchs dauert es noch länger, da Mikroorganismen fehlen, die für den Abbau nötig sind. Von mehreren Jahren für ein Taschentuch bis zu mehreren Jahrhunderten bei Glas reichen die Verrottungszeiten.

Abbauzeiten von Müll in der Natur:

  • Kaugummi: 5 Jahre
  • Zigarettenstummel: 2-7 Jahre
  • Taschentuch: 1-5 Jahre
  • Bananenschale: 1-3 Jahre
  • Plastiksack: 120 Jahre
  • Alu-Dose: 400-600 Jahre
  • Babywindel: 500-800 Jahre
  • Plastikflasche: 500-1000 Jahre
  • Glasflasche (ganz): 4.000- 50.000 Jahre

Hilf uns, eine nachhaltige und umweltschonende Urlaubsregion zu sein! Danke!