#Uffbasse!

Für Rücksicht und Naturschutz

Mit Rücksicht unterwegs… Wandern, Spazieren, Flanieren, Radeln, Mountainbiken, Klettern, Trekking, Picknick, Waldbaden, Chillen und Einkehren. Urlaub und Freizeit an der frischen Luft soll Spaß machen und vor allem erholsam sein. Das funktioniert am allerbesten, wenn wir sorgsam und achtsam mit uns, mit anderen Menschen und mit der Natur umgehen. Also: Bass‘ uff un denk mit! Nimm Rücksicht auf alle die unterwegs sind und vor allem auf die Natur, damit wir diese auch in ferner Zukunft noch genießen können.

Mit Rücksicht unterwegs

Respektiere die Natur und wisse, dass es nicht Dein Zuhause ist. Wälder und Felder sind wichtige Lebensräume für Tiere und  Pflanzen. Sie bieten Erholung, sind aber auch  Lohn und Brot für viele Menschen. Gegenseitige Achtung ist angebracht, egal ob Du zu Fuß, mit dem Rad oder dem Pferd unterwegs bist. Bleib unbedingt auf den ausgewiesenen und markierten Wegen und achte auf alle, die Dir unterwegs begegnen.

Naturschutz

Sammle und pflücke mit Maß – die Natur ist kein Selbstbedienungsladen. Im Wald und auf den Feldern bis Du quasi in Nachbars Garten. Das bedeutet, Du darfst Dich nicht einfach an den Pflanzen bedienen. Blumen, Beeren, Nüsse, Kräuter und Pilze dürfen jedoch in kleinen Mengen für den Eigengebrauch gepflückt werden, sofern diese nicht unter Naturschutz stehen. Es ist nicht erlaubt, Äste abzuschneiden, Bäume zu beschädigen oder gar zu fällen.

Müll

Es sollte selbstverständlich sein: Was Du mit in die Natur bringst, kannst Du zum Entsorgen auch wieder mit nach Hause nehmen. Tiere machen sich in der Nacht über liegengebliebenen Abfall und Essensreste her und das kann für manche tödlich enden. Auch deswegen sind im Wald und auf den Feldern in der Regel keine Mülleimer zu finden. Bis Abfall in der Natur restlos verrottet, können mehrere hundert Jahre vergehen.

Achte auf deinen Hund

Der will doch nur spielen! Hunde sind der beste Freund des Menschen. Es sind und bleiben aber auch Raubtiere, die Wildtiere und Besucher gefährden oder ängstigen können. Bitte nimm Deinen Hund daher stets an die Leine und entsorge stets seine Hinterlassenschaften. Waldbewohner und -besucher danken es Dir.

Reiten und biken im Wald

Auf dem Pferd oder dem Rad bist Du schneller und mit deutlich mehr Masse unterwegs. Gegenüber anderen gilt zu jeder Zeit erhöhte Vorsicht. Bewege Dich nur so schnell, dass Du innerhalb der Sichtweite leicht zum Stehen kommst. In Rheinland-Pfalz gilt, dass Du Dich zu Pferd und auf dem Rad nur auf breiten Waldwegen bewegen darfst. Schmale Pfade sind dafür nicht freigegeben, es sei denn es ist ausdrücklich erlaubt. So wie zum Beispiel auf den Strecken des Mountainbikepark Pfälzerwald.

Radfahren auf Wirtschaftswegen

Auf Wirtschaftswegen gilt die Straßenverkehrsordnung und damit an Kreuzungen die Regel „rechts vor links“. Vorfahrtsberechtigte sollten dabei auch immer das Verhalten anderer einkalkulieren. Unterschiedliche Nutzer haben oft unterschiedliche Blickwinkel und können einen Wegenutzer daher nicht rechtzeitig wahrnehmen. Es gilt das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme: Ausweichen sollte der Verkehrsteilnehmer, dem es leichter fällt – auch wenn der Weg explizit als Radtour ausgewiesen ist.

Camping und Wohnmobil

Eine Nacht unter freiem Himmel oder das Wohnmobil mitten in den Weinbergen abstellen – das ist möglich. Aber: Zelten oder Campen ist nur an extra ausgewiesenen Plätzen erlaubt. Diese Camping-, Trekking- und Wohnmobilstellplätze finden sich nur da, wo es für die Natur vertretbar ist.

Nachtruhe

In der Nacht gehört der Wald den Tieren. Einige von ihnen schlafen, andere sind gerade dann aktiv und auf Nahrungssuche. Verlasse den Wald spätestens bei Dämmerung, um ihren Rhythmus und ihre Gewohnheiten nicht zu stören. Auch Jäger kommen bei Einbruch der Dunkelheit ihrer Aufgabe nach und pflegen den Wildbestand und damit auch die Natur.

Picknick in der Natur genießen

Leckere, regionale Spezialitäten direkt in der freien Natur genießen macht Spaß! Nutze ausschließlich möblierte Rastplätze, um Beeinträchtigungen der Natur zu vermeiden. Im Wald und in den Weinbergen findest Du meist keine Mülleimer, damit kein Wild davon angelockt wird und nichts umherfliegen kann. Nimm alles Mitgebrachte wieder mit und entsorge es zuhause.

Feuer und Rauchen

Lagerfeuerromantik kannst Du mit einer Übernachtung auf einem Trekkingplatz buchen, sofern keine allgemeine Waldbrandgefahr besteht. Generell ist Feuer machen, Rauchen und Grillen jedoch verboten, sonst kann leicht ein großer Brand entstehen, der die Natur vernichten und Menschen und Tiere in Gefahr bringt. Leider reicht dazu schon eine achtlos weggeworfene Zigarette.

Brut- und Setzzeiten

Anfang März beginnt im Wald die Brut- und Setzzeit. Die Tiere fangen an sich zu paaren, zu brüten oder bringen ihre Jungen zur Welt. Der Wald verwandelt sich in eine große Kinderstube. In der Zeit bis Ende Juli gelten verschärfte Regeln im Wald, um den Tieren mit besonderer Rücksicht zu begegnen. Waldbesucher bleiben auf den Wegen, Hunde an der Leine. Beachtet Felssperrungen und verlasst den Wald rechtzeitig vor der Dämmerung.

Sperrungenbeachten

Ja, der Weg ist gesperrt! Auch am Wochenende kann es passieren, dass Wege wegen Waldarbeiten nicht passierbar sind oder wegen Brutzeiten von Vögeln oder Jagdbetrieb gesperrt sind. Bedeutet: auch wenn es frei aussieht, bitte nicht eintreten. Sperrungen dienen Deiner eigenen Sicherheit oder dem Schutz der Natur. Hab‘ bitte Verständnis und nimm den Umweg in Kauf.

Umweltbewusst mit Bus und Bahn

Viele Parkplätze und Ausgangspunkte für tolle Ausflüge sind auch mit Bus und Bahn erreichbar. Das spart Nerven bei der Suche nach einem offiziellen Parkplatz und von der Haltestelle des Wanderbusses geht’s entspannt zu den schönsten Aussichten oder Burgen. Und bei der Einkehr kannst Du Dir dann auch unbekümmert eine oder zwei Weinschorlen schmecken lassen.

Parken

Für alle Ausflügler gibt es extra ausgeschilderte Parkplätze, die mehr oder weniger fest angelegt sind. Bitte benutze diese schonend und rücksichtsvoll – heißt: park‘ gescheit und achte auf freie Zufahrtsmöglichkeiten beispielsweise für Rettungsfahrzeuge. Parken auf Wald- und Feldwegen ist verboten, weil es Rettungs- und Arbeitswege blockiert, die auch am Wochenende genutzt werden.

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