Cramerpfad

Der Cramer-Pfad bekam seinen Namen von Herrn Heinrich Cramer (1866-1927). Da es zwischen Madenburg und Trifels widrig zu begehende Wegstellen gab, veranlasste der damalige Forstamtsassessor die Errichtung eines Wanderpfades, um die beiden Wanderziele leichter zu erreichen (Eitelmann 2005, S.40). Da er sich um den Pfälzerwald verdient machte, wurde der Pfad nach ihm benannt.

Quelle siehe weiterführende Informationen zu "Cramerpfad"

https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-324121

Am Eingang des Cramerpfads an der Trifelsstraße steht der Ritterstein Nr. 42, der dem Wanderer wohl den Namen des Pfades von der Trifelsstraße bis zur Madenburg verrät, nicht aber die Bedeutung dieses Namens.
Initiator des Cramer-Pfades war der Forstamtsassessor Heinrich Cramer (1866-1927), angelegt wurde er von der Ortsgruppe Landau des Pfälzerwald-Vereins als Verbindung vom Trifels zur Madenburg. Der Landauer Pfälzerwaldverein, 1903 gegründet, hatte sich diesem Projekt schon 1904 als eines seiner ersten gewidmet und wurde unterstützt von der Ortsgruppe Ludwigshafen. Viele freiwillige Arbeitsstunden leisteten die Mitglieder des PWV, um den Weg zu ebnen, Steine zu beseitigen und auch Bäume zu fällen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Weg zu einer vielbegangenen Verbindung zwischen den beiden Burgen, v.a. da er recht eben ist und schöne Ausblicke bietet.
Heinrich Cramer war von 1901 bis 1908 Forstamtsassessor am Forstamt Annweiler und hatte auch den Kontakt zur Ortsgruppe des PWV in Landau geknüpft. Er hielt auch die Verbindung zum Hauptverein, der Gelder für den Wegebau zuschoß. „Er galt als tüchtiger Forstmann, dem vor allen die Pflege des Pfälzerwalds am Herzen lag. Ihm zu Ehren wurde der Pfad ,Cramer-Pfad´ genannt.“ In seinem späteren Leben wurde er Regierungsdirektor und Leiter der bayerischen Forstkammer in Speyer und war Mitglied des Hauptvorstandes des Pfälzerwald-Vereins.  
Quelle: Archivar a.D. Rolf Übel