Gräfensteiner-Land-Radweg

Die Rundtour beginnt am Wanderbahnhof der Stadt Rodalben, die u. a. mit dem Bruderfelsen, der Bärenhöhle, der Marienkirche, der Altstadt und dem Felsenwanderweg so einige touristische Highlights zu bieten hat. Von hier aus geht es durch herrliche, lichtdurchflutete Mischwälder hoch hinaus in die ländliche Idylle der beiden malerisch zwischen Wiesen, Wäldern und Feldern gelegenen Ortschaften Donsieders und Clausen. Danach taucht man wieder ein in ein Meer aus Naturparkwäldern, ehe man schließlich den ländlich geprägten Ortsteil Röderhof der Gemeinde Leimen/Pfalz erreicht. Von nun an geht es steil abwärts durchs Ringelstal hinunter nach Merzalben, um anschließend den Fuß des Schlossbergs zu erklimmen, auf dem - hoch über der Gemeinde - die Burg Gräfenstein thront, die gleichzeitig Namensgeberin der Urlaubsregion Gräfensteiner Land ist. Durchs wilde Zieglertal hinab und durchs romantische Waschtal wieder hinauf gelangt man so über Münchweiler an der Rodalb zurück zum Bahnhof nach Rodalben. 

 

UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur

Feuer & Rauchen - Feuer machen, Rauchen und Grillen sind im Wald strengstens verboten und unbedingt zu unterlassen! Brände und damit große Schäden für Natur und Tierwelt lassen sich nur so vermeiden.

Mit Rücksicht unterwegs - Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.

Naturschutz - Bleib auf den ausgewiesenen Wegen und vermeide unnötigen Lärm, wenn du in der Natur unterwegs bist. Verlasse den Wald spätestens bei Dämmerung, um den Rhythmus nachtaktiver Tiere nicht zu stören.

Picknick & Müll - Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause. Nutze für Pausen & Picknicke ausschließlich die möblierten Rastplätze.

Hunde anleinen - Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.

Weitere Infos unter: www.pfalz.de/uffbasse  

27.09.2023 · Aktuelle Bedingungen · Gräfensteiner Land Radweg ab der Burg Gräfenstein in Richtung Hinterweidenthal gesperrt wegen Verlegung von Pipeline.

Ab der Burg Gräfenstein in Richtung Hinterweidenthal gesperrt wegen Verlegung von Pipeline.

Heute · Meldungen · Sperrung ist aufgehoben!

Gräfensteiner-Land-Radweg

Die Sperrung ab Burg Gräfenstein in Richtung Hinterweidenthal ist aktuell wieder aufgehoben.

Schwierigkeit
mittel
Strecke
46,6 km
Dauer
3:45 h
Aufstieg
858 m
Abstieg
426 m
Start
Wanderbahnhof Rodalben.
Ziel
Ausgangspunkt (siehe oben).

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Anforderung und Fahrtrichtung:
Je nach Fahrtrichtung mittel oder anspruchsvoll: Mit dem Uhrzeigersinn - wie in der Karte beschrieben - einige starke Anstiege und weniger steile Abfahrten. Gegen den Uhrzeigersinn eher lang gestreckte Steigungen und steilere Abfahrten. 

Achtung: Im Bereich der Stadt Rodalben sind vorhandene Einbahnregelungen unbedingt zu beachten. So ist bei der beschriebenen Tour im Uhrzeigersinn die Einfahrt in die Stadt in Richtung Wanderbahnhof (Bahnhofstraße) über die östliche Hauptstraße und die Straße Am Spiegelbrunnen beschildert, in umgekehrter Richtung führt der Weg hingegen vom Wanderbahnhof aus über die Bahnhofstraße und die Pirmasenser Straße (L482) in die östliche Hauptstraße. 

Die Route im Radwegenetz:
Zwischen Merzalben und Münchweiler an der Rodalb gibt es zusätzlich eine entsprechend beschilderte Verbindungsstrecke durchs Merzalbtal, die alternativ zur beschriebenen Rundtour bzw. auch als Abkürzung befahren werden kann. Der Gräfensteiner-Land-Radweg stellt zudem die Verbindung zwischen der nördlichen und der südlichen Pfälzerwaldregion her. Quelle und weitere Infos: www.radwanderland.de.

Wegbeschreibung:
Der Gräfensteiner-Land-Radweg beginnt am gut erreichbaren Wanderbahnhof der Stadt Rodalben. Von hier aus hat im Übrigen auch man die Möglichkeit für Ausflüge zu einigen Highlights des Rodalber Felsenwanderweges wie beispielsweise der Bärenhöhle (größte natürliche Felsenhöhle der Pfalz) oder dem Bruderfelsen, Wahrzeichen der Stadt.

Dem Radweg folgend fährt man allerdings durch die Bahnhof- und die Dr.Johann-Peter-Frank-Straße - vorbei an den ersten Skulpturen des Skulpturenwegs Rheinland-Pfalz und am Geburtshaus von Dr. Johann Peter Frank sowie dem nach ihm benannten Platz mit weiteren Skulpturen des örtlichen Künstlers Stephan Müller - links ab in die Hauptstraße. Bereits hier bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für Besichtigungen (Altstadt, Marienkirche etc.), Einkäufe bzw. eine Einkehr in den umliegenden Restaurants und Cafes. Über die Haupt- und die Zweibrückerstraße mit dem Restaurant Theos Risto sowie einem Einkaufszentrum (Edeka, Lidl, Kik, Tedi, Rossmann etc.) gelangt man schließlich zum Eischweiler Weg, wo der Radweg parallel zur L497 weiter in Richtung Biebermühle führt.

Kurz vor der Einmündung der K27 folgt man nun rechterhand einem steilen Anstieg durch herrliche Mischwälder in östlicher Richtung hoch zum Bieberberg. Nach der Grillhütte des Pfälzerwaldvereins Donsieders am Kaltenbrunnen knickt der Radweg scharf nach Westen ab, um schon bald wieder in Richtung Nordosten zu drehen. Hier verlässt man schließlich den kühlen Wald und kann ein ganz neues Panorama genießen: Felder, Streuobstwiesen und Weiden soweit das Auge reicht. An mehreren Sitzgruppen besteht hier nun auch die Möglichkeit, zu rasten und verweilen.

Im weiteren Verlauf gelangt man so in die Gartenstraße von Donsieders. Die ländlich geprägte Gemeinde hat neben einem schmucken Dorfplatz, dem Dorfstübchen und einigen Bronze-Skulpturen auch noch ein ganz anderes Highlight zu bieten, nämlich den markanten Sandstein-Monolith auf dem Orleberg. Diesen erreicht man im Rahmen eines Abstechers nach einem kurzen, steilen Anstieg über die Höhgasse. Ein Besuch lohnt sich insbesondere gegen Abend, da man von den dort befindlichen Sitzgruppen und den bequemen Liegebänken aus phantastische Sonnenuntergänge genießen und einfach mal die Seele baumeln lassen kann. Zurück auf der Rundtour folgt man schließlich der Garten- und der Clauser Straße, bis der Radweg nach links in Richtung der idyllisch gelegenen Gemeinde Clausen abbiegt.

Kurz vor dem Ortseingang von Clausen liegt malerisch rechts der Landesstraße noch ein gemütlicher Rastplatz, den man für ein herrliches Picknick mit wunderbarer Aussicht nutzen kann. Von hier aus folgt man - frisch gestärkt - stets der Hauptstraße (L498) und gelangt so - vorbei am historischen Dorfkern mit der Pfarrkirche Sel. Bernhard von Baden und dem Hawebrunnen - zum östlichen Ortsausgang der Gemeinde, wo man links in die Straße An den Drei Eichen abbiegt. Nach einem kleinen Gewerbegebiet beginnt der Wald.

Am Friedenskreuz, das an die Geschichte des kalten Kriegs und die vor vielen Jahren im Rahmen des sog. "Lindwurms" abtransportierten chemischen Waffen der US-Streitkräfte erinnert, knickt der Radweg schließlich nach Nordosten ab. Kilometerlange, lichtdurchflutete Mischwälder säumen nun seinen weiteren Verlauf über den Krötenköpfel und den Rehkopf. Im Bereich Krötenköpfel besteht im Übrigen die Möglichkeit eines Abstechers zum bereits erwähnten, ehemaligen Chemiewaffenlager auf dem Hesselberg, das zwischenzeitlich von der Gemeinde Clausen im Rahmen eines beispielhaften Konversionsprojektes zukunftsorientiert zum modernen Solarpark umfunktioniert worden ist und sie somit buchstäblich klimaneutral macht.

Wieder zurück auf dem Rundweg gelangt man schließlich - vorbei an mehreren ehemaligen militärischen Lagerhäusern - zum malerisch gelegenen Ortsteil Röderhof der Gemeinde Leimen/Pfalz, über dem auf dem Schmalen Kopf stolz der Aussichtspunkt Naturdenkmal Hoher Fels thront. Die Tour führt nun in südöstlicher Richtung durch Wiesen, Pferdekoppeln und Felder. Noch bevor man Leimen/Pfalz mit seinem Freizeitpark (Minigolf, Spielplatz, Freilichtbühne, Dorfcafé etc.) und dem Gasthaus Zum Stern erreicht,  biegt der Gräfensteiner-Land-Radweg jedoch an einer weiteren, gemütlichen Sitzgruppe, die geradewegs zu einer kurzen Pause in ländlicher Idylle einlädt, rechts ab.

Von nun an geht's bergab, könnte das Motto nun lauten. Stets in südwestlicher Richtung gelangt man so bequem rollend durchs schöne Ringelstal - vorbei am Ringelsberg mit den mächtigen Hubertusfelsen - immer weiter hinunter in Richtung der Burggemeinde Merzalben. Kurz vor dem Schützenhaus findet man wiederum eine hübsche Sitzgruppe vor, an der man erneut rasten kann. Im Dorf mit seinem schönen Ortskern angekommen führt der Radweg durch die Hirten- und die Hauptstraße (L496), entlang der dort befindlichen, schmucken Freizeitanlage, wieder kurzzeitig in Richtung Leimen/Pfalz.

Unmittelbar nach der Freizeitanlage biegt man jedoch rechts ab in die K52 zur Burg Gräfenstein. Auf dem Weg hoch zum Wanderparkplatz Schäferei kommt man so an der im Hafertal gelegenen Gräfensteinhütte des Pfälzerwaldvereins Merzalben vorbei, die mit ihrem gemütlichen Gastraum und dem großen Biergarten gerne für eine Rast genutzt werden kann. Geöffnet ist die bewirtete Hütte zurzeit von donnerstags bis sonntags.

Am Wanderparkplatz Schäferei angekommen besteht erneut die Möglichkeit für absolut lohneswerte, aber doch relativ steile und zeitintensive Abstecher. Ob links hinauf zum Aussichtsfelsen auf dem vorderen Winschertkopf oder rechts hinauf zur Burg Gräfenstein, der Blick vom Felsplateau bzw. Burgturm (Achtung: Taschenlampe/Taschenlampen-App im unteren Teil erforderlich) über das Wäldermeer des Naturparks Pfälzerwald ist so oder so atemberaubend. Die gut erhaltene Burgruine, ein Juwel aus der Stauferzeit mit einzigartigem, siebeneckigem Bergfried, verleiht der Urlaubsregion Gräfensteiner Land im Übrigen ihren Namen.

Vom Wanderparkplatz Schäferei verläuft die Radtour nun stetig bergab durchs malerische Zieglertal und somit mitten durch die Kernzone Quellgebiet der Wieslauter des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen, deren Schutzbestimmungen streng zu beachten sind. Nach zahlreichen Kilometern durch die unberührte Natur führt der Weg schließlich unter der Bahnlinie hindurch in die benachbarte Urlaubsregion Hauenstein nach Hinterweidenthal, das nicht nur durch den sagenumwobenen Teufelstisch mit seinem Erlebnisspielplatz bekannt ist.

Vorbei am Bahnhof Hinterweidenthal, der im Übrigen ebenfalls als Einstiegspunkt in die Tour gewählt werden kann, hält man sich schließlich rechts in Richtung des romantischen Waschtals. Unmittelbar nach der Bahnunterführung gelangt man so zum idyllisch gelegenen Annaweiher mit seinen pussierlichen Bewohnern, Enten und Nutrias. Von einer Fütterung beider Tierarten mit Lebensmitteln aller Art sollte man jedoch unbedingt absehen, um diesen nicht zu schaden. Immer entlang des Kaltenbachs, vorbei an seinem kleinen Wasserfall, führt die Tour nun stetig ansteigend hoch nach Münchweiler an der Rodalb, der zweitgrößten Gemeinde des Gräfensteiner Landes mit ihren Einkaufs-, Freizeit- und Gastronomiemöglichkeiten. Vom hiesigen Bahnhof aus kann man im Übrigen auch in den Gräfensteiner-Land-Radweg einsteigen. Er liegt in der Bahnhofstraße, somit direkt an der Verbindungsstrecke zwischen Münchweiler an der Rodalb und Merzalben und nur unweit der eigentlichen Rundwegtrasse .

Nachdem man den Hundeverein und den Wanderparkplatz Sauweiher mit seiner kunstvoll in Holz gestalteten, neuen Sitzgruppe (erneute Rastmöglichkeit) passiert hat, gelangt man über den Konrad-Adenauer-Ring und die Römerstraße hinab in den alten Ortskern der Gemeinde mit der schönen Pfarrkirche St. Georg und dem Friedenskreuz. Über die Hanauer Straße und die Mühlstraße, von der aus man den gepflegten Bürgerpark mit seinen zahlreichen Freizeitmöglichkeiten und den bereits erwähnten Bahnhof mit dem hier befindlichen Restaurant Avika sehen kann, führt der Radweg nun unter der Umgehungsstraße hindurch in nördlicher Richtung weiter.

Durch herrliche Wälder stets am Rande des Rodalbtals entlang knickt er schließlich nach Westen ab. Bevor man so nach einigen Kilometern den Ortsteil Neuhof der Stadt Rodalben erreicht, durchfährt man noch die Imsbacher Mühle, eine kleine, ländlich geprägte Annexe desselben. Stets dem Verlauf der Neuhofstraße folgend gelangt man so - vorbei an einem Penny-Markt mit Bäckerei - zur Auffahrt auf die Umgehungsstraße (L497).

Diese verlässt man jedoch kurz vor der L497 linkerhand, um über den Parkplatz vorbei an der Gaststätte die Schwallbornanlage zu passieren. Sie bietet neben der erwähnten Gastronomie vielfältige Spiel-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten wie beispielsweise Minigolf, Skateboard, Spielplatz, Bolzplatz usw. und lädt somit Groß und Klein nochmals zum Verweilen ein. Parallel zur L497 und schließlich unter dieser hindurch führt der Gräfensteiner-Land-Radweg dann in Richtung Hauptstraße. Kurz vor der Einündung der Lindersbachstraße (L482) passiert man noch die Arme-Sünder-Brunnen-Anlage, die - künstlerisch ebenfalls gestaltet von Stephan Müller - an einen eher unrühmlichen Teil Rodalber Geschichte erinnert.

Vorbei am Restaurant Zum Grünen Kranz, das man genau wie die übrigen Gastronomiebetriebe für den gemütlichen Abschluss einer rundum gelungenen Radtour nutzen kann, folgt nun der letzte Teil. Dieser führt über die Hauptstraße links ab in die Straße Am Spiegelbrunnen mit dem dort befindlichen Biergarten und schließlich wieder rechts zum Wanderbahnhof Rodalben, dem Ausgangspunkt der Tour, in dessen Umfeld sich im Übrigen zahlreiche weitere Gaststätten, öffentliche Toiletten, ein Imbiss sowie ein Supermarkt befinden.

 

 

 

 

Burg Gräfenstein bei Merzalben (Dirk Weber)
Logo der Kampagne UFFBASSE! der Pfalz.Touristik (Pfalz.Touristik)
Altstadt Rodalben mit Marienkirche und Dr. Johann-Peter-Frank-Platz (Dirk Weber)
Annaweiher im romantischen Waschtal (Dirk Weber)
Sandsteinmonolith bei Donsieders (Dirk Weber)
Bärenhöhle Rodalben (Dirk Weber)
Blick auf Clausen (Dirk Weber)
Geburtshaus Dr. Johann Peter Frank am gleichnamigen Platz in Rodalben (Dirk Weber)
Bürgerpark Münchweiler an der Rodalb (Dirk Weber)
Bruderfelsen - Wahrzeichen der Stadt Rodalben (Dirk Weber)
Nutria am Annaweiher im romantischen Waschtal (Dirk Weber)
Blick von den Bornfeldwiesen auf Leimen/Pfalz (Dirk Weber)
Der Teufelstisch - einziges Geotop in der Pfalz (Jacques Noll)
Wanderbahnhof der Stadt Rodalben (Christian Gamio)
Solarpark Clausen (Dirk Weber)
Dorfplatz der Gemeinde Donsieders (Dirk Weber)
Historischer Ortskern der Gemeinde Merzalben (Dirk Weber)
Luitpoldturm (Dirk Weber)
Gräfensteiner-Land-Radweg nahe Donsieders (Thomas Russold)

SÜW-App


Nutzen Sie unsere App als interaktiven Urlaubsplaner:

  • Detaillierte topografische Karten
  • Präzise Kartengrundlage, auch offline verfügbar
  • Highlight-Empfehlungen von uns für Sie
  • Exakte Tourenbeschreibungen
  • Infos zur Barrierefreiheit
  • Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten
  • Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen
  • Navigations-Funktion inkl. Sprachausgabe
  • Planung eigener Touren zuhause
  • Tracking eigener Touren unterwegs
  • Mit Skyline-Augmented Reality die Umgebung besser kennenlernen