Geiersteine-Tour

Die Geiersteine-Tour ist eine kurze, abwechslungsreiche Premiumtour, die durch ihre Vielfältigkeit und Abwechslungsreichtum besticht. Auf schmalen Pfaden und federnden Waldwegen geht es vorbei an mächtigen Buntsandsteinformationen wie dem (1,5 km) Hornstein. Aber auch kleinere, bizarre Felsformationen in leuchtend roten Farben säumen die Route. So hat man bezaubernde und reizvolle Ausblicke ob von den (2,5 km)„Geiersteinen“ dem (3,2 km) „Runden Hut“ oder vom "Hornstein". Blicke auf die Reichfeste Trifels bei Annweiler, bis in die Weinregion der Südlichen Weinstraße oder die kleinen Dörfer des Pfälzerwaldes wie Lug mit seinem imposanten Friedrichsfelsen, der im Volksmund auch „Luger Fritz“ genannt wird.

Übrigens: die Silhouette der Geiersteine Richtung Wernersberg ähneln mit etwas Fantasie der Gestalt eines Drachens.

Die Route führt über die Gemarkung der beiden Gemeinden Lug und Wernersberg

 

#Uffbasse! Für Rücksicht und Naturschutz

Wandern, Spazieren, Flanieren, Radeln, Mountainbiken, Klettern, Trekking, Picknick, Waldbaden, Chillen und Einkehren. Urlaub und Freizeit an der frischen Luft soll Spaß machen und vor allem erholsam sein. Das funktioniert am besten, wenn wir sorgsam und achtsam mit uns, mit anderen Menschen und mit der Natur umgehen. ALSO: BASS‘ UFF UN DENK MIT! Nimm Rücksicht auf alle, die unterwegs sind und vor allem auf die Natur, damit wir diese auch in ferner Zukunft noch genießen können.

Unter www.pfalz.de/uffbasse  haben wir einige Verhaltenstipps für ein rücksichtsvolles und sorgsames Miteinander aufgelistet.

Schwierigkeit
mittel
Strecke
5,4 km
Dauer
2:00 h
Aufstieg
163 m
Abstieg
193 m
Start
Start und Ziel: Parkplatz an der Gemeindehalle in Lug, PKW-Navigation: Hauensteiner Straße, 76848 Lug

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Ein unvergessliches Premiumabenteuer 

Was gibt es Schöneres als nach Feierabend mal schnell auf einen Felsen hoch zu kraxeln, die Abendsonne zu genießen und so richtig abzuschalten? Knapp eine Stunde braucht man von der Dorfmitte in Lug zu den Geiersteinen, die einen unvergesslichen Blick auf die Weiten des Pfälzerwalds erlauben. Zwar ist die Geiersteine-Tour mit ihren 5,4 Kilometern die kürzeste Premium-Wanderung der Verbandsgemeinde Hauenstein, doch bereits nach dem Aufstieg wird offenbar, was diese Kammwanderung zu bieten hat: Aussichten und Fernblicke, die man so schnell nicht wieder vergisst. 

Recht flott geht es anfangs den Berg hoch, ein bisschen steil zwar, aber dennoch für Wanderer jeden Alters mühelos zu bewältigen. Noch nicht mal eine halbe Stunde braucht man zum ersten Aussichtspunkt, dem Felsmassiv des Hornsteins – erkennbar an seinem weißen Gipfelkreuz. Ein schmaler Pfad windet sich hoch zum Bergkamm, von dem aus man einen tollen Weitblick über Lug und die umliegenden Berge hat. Ein paar Höhenmeter weiter gibt es ein lauschiges Plätzchen mit Sitzgelegenheit, das zu einer kleinen Verschnaufpause einlädt. 

Von hier aus wandert man auf dem Plateau des westlichen Heischbergs in Richtung Geiersteine. Wie bei allen Höhenwegen, übt auch hier die Vegetation ihren eigenen Reiz aus: Duftende Kiefern, rauschende Laubbäume und vom Sonnenlicht durchflutete Baumkronen machen aus der Wanderung einen sinnlichen Genuss. Das mächtige Felsmonument „Luger Geierstein“, das wie eine 45 Meter hohe Rampe aus dem Berg herausragt, bietet einen einzigartigen Rundumblick. Alleine wegen dieser Aussicht, lohnt es sich, die Geiersteine-Tour auch mal nach einem arbeitsreichen Tag in Angriff zu nehmen, zumal der Aufstieg recht schnell erledigt ist. Bequem auf einer Felsplatte sitzend, lässt man hier oben den Alltag hinter sich und schöpft neue Energie. Bei klarer Sicht kann man bis zur Ebene der Südlichen Weinstraße schauen. Erhaben thront im Osten die Reichsfeste Trifels zum Greifen nah auf dem Berg. Lässt man den Blick nach Süden schweifen, sind sogar die Erhebungen der Vogesen erkennbar. 

Nach einer ausgedehnten Pause auf dem Felsplateau führt der Weg im Schatten der Laubbäume auf einer Höhe von 400 Metern wieder zurück, vorbei an bizarren Felsengebilden Richtung „Runder Hut“. Auch dort wartet eine Sitzgelegenheit mit einer tollen Sicht auf den Trifels und das im Tal liegende Wernersberg. Um sich den Runden Hut aus direkter Nähe betrachten zu können, muss man ein paar Meter nach unten kraxeln. Eine nach Osten ausgerichtete Holzbank bietet am Fuß des Felsens eine letzte Rastmöglichkeit, bevor es wieder hinunter nach Lug zur Dorfmitte geht, dem Ausgangspunkt der Wanderung. 

Da man sich die tollen Aussichten an manchen Stellen ein wenig erklettern muss, ist die Geiersteine-Tour nicht ganz ungefährlich. Deshalb sollten Wanderer mit Höhenangst oder Kinder besser nicht bis ganz nach vorne kraxeln. Auch aus respektvoller Distanz kann man die beeindruckende Berglandschaft bewundern.

Text: Daniela Trauthwein

Runder Hut (D. Ketz)
Uffbasse-Logo (Pfalz-Touristik)
Blick von den Geiersteinen (Laura Stadler)
Lug Ortsmitte (Sonja Spiess)
Blick auf Lug vom Hornstein aus (Laura Stadler)
Der Premiumwanderweg (Laura Stadler)
Der Hornstein vom Premiumwanderweg aus gesehen (Laura Stadler)
Die Geiersteine auch bei den Kletterern beliebt (Sonja Spiess)
Runder Hut (Dominik Ketz)
Blick von den Geiersteinen am Abend (C. Riemeyer)
Blick von den Geiersteinen (Pfalz.Touristik)
Blick auf Lug vom Hornstein (TI Hauenstein)
Runder Hut (H. Heller)
Auf dem Weg (D. Ketz)
Geiersteine (Stephanie Ser)
Die Geiersteine ()
Blick von den Geiersteinen ()
Kirche in Lug (Stephanie Ser)

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