Zwischen Auerochsen, Eseln und Ziegen...

Auf zum Gräfenhausener Wingertsberg!

Esel, Ziegen und Heckrinder gestalten eine mosaikartige Landschaft auf einem 13 Hektar großen Gebiet am Gräfensteiner Wingertsberg nördlich von Annweiler.

Seit 2015 wird am Gräfenhausener Wingertsberg durch die Beweidung mit Eseln, Ziegen und Heckrindern sowie mechanische Pflege eine halboffene Weidelandschaft entwickelt. Die tierischen Landschaftspfleger gestalten jeder auf seine Art und Weise eine mosaikartige Biotopstruktur. Sie besteht aus Offenland, Büschen, Vorwald, sowie Streuobstwiesen mit einer hohen Artenvielfalt. Nicht zuletzt wird dadurch das Ortsbild von Gräfenhausen mit den freien Sichtachsen ins Trifelsland aufgewertet.

Herzlich Willkommen!

Am Gräfenhausener Wingertsberg. Genießen sie ein Naturerlebnis der besonderen Art!

Gelangen Sie auf dem Wanderwegenetz rund um Gräfenhausen zum Beweidungsprojekt am Wingertsberg. Dort können Sie auf einem markierten Rundweg um das Gelände die Offenhaltung der ehemals verbuschten Weinbergsterrassen durch naturnahe Mischbeweidung beobachten. Attraktive Aussichtspunkte geben immer wieder Blicke auf die abwechslungsreiche Kulturlandschaft und den Trifels frei. Sogar der Wiedehopf hätte hier einen idealen Lebensraum.

Zum Kennenlernen von Auerochsen, Ziegen und Eseln

Ein tierisches Landschaftspflegeteam

Die tierischen Biotoppfleger gestalten das 13 Hektar große Projektgebiet. Ziegen sind als gute Kletterer am Steilhang bestens geeignet. Sie fressen neben Kräutern und Gräsern gerne Laub und vor allem im Winter die Rinde von Gehölzen. Die Auerochsen bzw. Heckrinder sind in erster Linie Grasfresser, naschen aber auch gerne einmal an jungen Trieben von Hecken und Sträuchern. Sogar junge Bäume werden gerne niedergeritten. Auch Esel sind in erster Linie Grasfresser, Holz und Rinde stehen jedoch ebenso auf ihrem Speiseplan.

Eine attraktive und parkartige Kulturlandschaft mit offenen und halboffenen Lebensräumen entsteht

Der Wingertsberg war bis in die 70er Jahre durch intensive wein- und obstbauliche Nutzung geprägt. Die Arbeit am Steilhang war jedoch sehr kosten- und arbeitsaufwändig, so dass die intensive Bewirtschaftung der Parzellen aufgegeben wurde. Der Wingertsberg wurde zunehmend von Buschwerk wie Schlehe, Brombeeren und Wildrosen überwuchert und seltene Vogelarten wie der Wendehals oder die Zauneidechse drohten zu verschwinden. Seit 2015 wird durch Mischbeweidung und mechanische Pflege eine halboffene Weidelandschaft entwickelt. Die tierischen Landschaftspfleger gestalten jeder auf seine Art und Weise eine mosaikartige Biotopstruktur. Sie besteht aus Offenland, Büschen, Vorwald sowie Streuobstwiesen und hat eine hohe Artenvielfalt. Nicht zuletzt wird dadurch das Ortsbild von Gräfenhausen mit den freien Sichtachsen ins Trifelsland aufgewertet.

Erwandern Sie das Beweidungsgebiet

Der Parkplatz am alten Schulhaus ist Ihr Ausgangspunkt. Von dort aus führt der markierte Rundweg 3,1 km um das gesamte Beweidungsgebiet. Genießen Sie dabei den herrlichen Blick in das Trifelsland und beobachten Sie, wie die Tiere die Landschaft entwickeln. Weitere Rundwanderwege um Gräfenhausen sind ab Ortsmitte ausgeschildert, so zum Beispiel der Wildsauweg (7,5 km) oder der Burgunderweg (4,5 km).

 

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