• Rebenlehrpfad auf dem Geilweilerhof

    Tour auf der Karte

    Höhenprofil


    Allgemeine Informationen zur Tour

    • Aufstieg
      60 m
    • Abstieg
      47 m
    • Schwierigkeit
      leicht
    • Dauer
      0:36 h
    • Strecke in km
      2,4 km
    • Max. Höhe
      222 m
    • Minimale Höhe
      187 m

    Startpunkt der Tour
    Startpunkt ist am Eingang des Institut für Rebzüchtung Geilweilerhof zwischen Siebeldingen und Frankweiler

    Parken
    Beim Institut befinden sich zahlreiche Parkplätze

    Weitere Infos/Links

    www.geilweilerhof.de

    Zum Webshop

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Fahrplanauskunft

    Kurzbeschreibung

    In idyllischer Lage zwischen der Deutschen Weinstraße bei Siebeldingen und dem Pfälzerwald gelegen, präsentiert das Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof auf seinen Versuchsflächen einen Rebenlehrpfad. Die Gäste des Instituts, Wanderer sowie Reb- und Weinfreunde werden auf bebilderten Tafeln über die Rebe sowie die Aufgaben und laufenden Arbeiten des Instituts informiert. Entlang des ausgeschilderten Rundweges sind Schautafeln zu den folgenden Themen aufgestellt:
    - Ziele der Rebenzüchtung
    - Prinzip der Kreuzungszüchtung
    - Prüfungen in der Züchtung
    - Ursprünge der Rebkultur: Selektion aus Wildreben
    - Herkunft und Verbreitung der Rebe
    - Reblaus-Bekämpfung durch Pfropfrebenanbau
    - Wildreben: Quellen der Resistenz
    - Der Weiße Heunisch - eine alte Landsorte
    - Neue Sorten
    - Krankheiten im Weinbau

    Bei einem Spaziergang entlang des Rebenlehrpfads erhält der Besucher einen Einblick in die Züchtungspraxis; so kann er zum Beispiel die einzelnen Prüfungsstadien, die neue Rebsorten von der Kreuzung bis hin zur Praxisreife durchlaufen, unmittelbar in Augenschein nehmen.


    Die urkundlich nachvollziehbare Geschichte des Geilweilerhofes führt uns zurück bis ins Jahr 1184. Schon damals dürfte für die Eußerthaler Zisterzienser Mönche Wein am sonnig gelegenen Geilweilerhof angebaut worden sein. Seit 1926 ist der Geilweilerhof Sitz und Wirkungsstätte der Rebenzüchtung.

    Die Züchtung pilzwiderstandsfähiger Keltertraubensorten wird am Institut für Re­benzüchtung Geilweilerhof bereits seit dieser Zeit konsequent verfolgt und es ist gelungen, neue Rebsorten von hoher Weinqualität und hoher Pilzwiderstandsfähig­keit zu entwickeln. Die auf dem Geilweilerhof angebauten Reben von über 3000 verschiedenen Rebsorten und -arten dienen zahlreichen Versuchsfragen. Obwohl Trauben und Wein der Forschung dienen, wird ein Teil des Weines im Weinver­kauf vermarktet. Er ist, da er aus neuen, oft unbekannten Sorten und Zuchtstämmen stammt und nur in vergleichsweise kleinen Mengen hergestellt wird, eine echte Rarität.

    ’Regent’ ist die erste pilzwiderstandsfähige Rebsorte, die sich aufgrund ihrer Weinqualität sehr rasch großer Beliebtheit erfreut hat. Nach etwa 30-jähriger Ent­wicklungsarbeit ist es erstmals gelungen eine Rotweinsorte zu züchten, die Resis­tenz und Qualität in sich vereinigt. ’Regent’ ist zwischenzeitlich in allen deutschen Weinbaugebieten klassifiziert und besitzt seit 1996 den “Gemeinschaftlichen Sor­tenschutz” in der EU.

    Die Sorten ’Villaris’ und ’Felicia’ (weiß), ’Reberger’ und ’Calandro’ (rot) aus der jüngeren Züchtungsarbeit präsentieren den weiteren Erfolg der Arbeit.

    Nähere Informationen über einige Aufgabengebiete des Instituts finden Sie entlang des Rebenlehrpfades. Ihr Rundgang vermittelt Ihnen einen Einblick in die Züch­tungs- und Forschungstätigkeit. Schautafeln illustrieren zusätzlich Themen um die Rebenforschung. An den einzelnen Versuchsparzellen finden Sie eine Beschrei­bung des jeweiligen Versuches.

     

    Der Plan am Ende des Flyers dient als Wegweiser durch einen Teil der ca. 30 ha großen Versuchsanlagen. Ausgangspunkt des Rundganges ist der Standort am gro­ßen Lageplan vor dem Institutsgebäude. Der Rundweg ist ausgeschildert.


    • Kondition
    • Technik
    • Erlebniswert
    • Landschaft

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    Quelle: Pfalz Touristik e.V.