• Pfälzer Waldpfad Gesamtroute

    Tour auf der Karte

    Höhenprofil


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    Allgemeine Informationen zur Tour

    • Aufstieg
      3361 m
    • Abstieg
      3404 m
    • Schwierigkeit
      mittel
    • Dauer
      38:00 h
    • Strecke in km
      143,5 km
    • Max. Höhe
      606 m
    • Minimale Höhe
      179 m

    Wegkennzeichen

    Startpunkt der Tour
    Kaiserslautern Hauptbahnhof

    Zielpunkt der Tour
    Weintor Schweigen

    Anfahrt
    A 63 oder A6 bis Dreieck Mainz-Kaiserslautern oder Ausfahrt Kaiserslautern-West

    Parken
    am Hauptbahnhof in Kaiserslautern

    Zum Webshop

    Öffentliche Verkehrsmittel

    mit dem Zug nach Kaiserslautern (ICE Haltepunkt)

    Fahrplanauskunft

    Kurzbeschreibung

    Spektakuläre Felsen, tief eingeschnittene Täler und vor allem: Wald, so weit das Auge reicht! Das erwartet uns auf dem 140 Kilometer langen Pfälzer Waldpfad.


    1. Etappe: Von Kaiserslautern nach Finsterbrunnertal

    Von Kaiserslautern führt uns die erste Etappe des Pfälzer Waldpfads auf einer Strecke von knapp 16 km durch schöne Wälder zum aussichtsreichen Humberg-Turm und weiter ins Tal der Moosalbe, wo wir am Naturfreundehaus Finsterbrunnertal unser Ziel erreichen.

    2. Etappe: Von Finsterbrunnertal nach Johanniskreuz

    Die zweite Etappe ist mit 12 km Streckenlänge die kürzeste des Pfälzer Waldpfads. Sie führt uns entlang der Moosalbe u.a. durch die Karlstalschlucht bis hinauf in den 470 m hoch gelegenen Weiler Johanniskreuz.

    3. Etappe: Von Johanniskreuz nach Heltersberg

    Auf der dritten Etappe des Pfälzer Waldpfads wandern wir von Johanniskreuz durch dichte Wälder nach Heltersberg. Unterwegs passieren wir einige Bachtäler und idyllische kleine Weiher.

    4. Etappe: Von Heltersberg nach Rodalben

    An den imposanten Seelenfelsen vorbei führt uns die vierte Etappe zu den Überresten der römischen Heidelsburg, bevor wir den Wallfahrtsort Maria Rosenberg und schließlich unser Ziel Rodalben erreichen.

    5. Etappe: Von Rodalben nach Merzalben

    Vom Hilschberghaus aus führt uns die fünfte Etappe des Pfälzer Waldpfads gut 10 km an Rodalben vorbei zum Birkwieserhof und weiter in unseren Zielort Merzalben im Tal der Merzalbe.

    6. Etappe: Von Merzalben nach Hauenstein

    Auf der sechsten Etappe gilt es mit 23 km nicht nur die längste Wegstrecke aller Etappen zurückzulegen, sondern mit dem 607 m hohen Weißenberg auch den höchsten Punkt des Pfälzer Waldpfads zu erklimmen. Dafür werden wir mit atemberaubenden Aussichten belohnt.

    7. Etappe: Von Hauenstein nach Dahn

    Die siebte Etappe führt uns vom Schuhdorf Hauenstein in die „Hauptstadt“ des Dahner Felsenlands, das durch seine vielen Felstürme und -wände aus rotem Sandstein bekannt ist. Kurz vor dem Ende der Etappe liegt mit dem Jungfernsprung einer der bekanntesten Felsen der Pfalz auf unserer Route.

    8. Etappe: Von Dahn nach Erlenbach

    Auf der achten Etappe von Dahn nach Erlenbach kommen wir nicht nur an einigen beeindruckenden Felsformationen vorbei, sondern auch an den auf roten Felsmassiven errichteten Ruinen der Burgen Altdahn, Grafendahn, Tanstein und Drachenfels.

    9. Etappe: Von Erlenbach nach Schweigen-Rechtenbach

    Von Erlenbach führt uns die letzte Etappe an der mächtigen Burg Berwartstein vorbei nach Schweigen, den südlichsten Ort der Deutschen Weinstraße. Dabei betreten wir für einige Kilometer das Elsass und haben einen tollen Blick über die Rheinebene bis zum Schwarzwald.


    Wegbeschreibung

    1. Etappe: Von Kaiserslautern nach Finsterbrunnertal

    Die erste Etappe des Pfälzer Waldpfads beginnt am Hauptbahnhof von Kaiserslautern , von wo aus wir es nicht weit bis zum südlichen Stadtrand haben. Dort wandern wir durch dichten Wald bergauf zum Humberg-Turm . Der knapp 36 m hohe Aussichtsturm wurde im Jahr 1900 errichtet und bietet einen fantastischen Rundblick über den nördlichen Pfälzerwald, die Stadt Kaiserslautern mit dem imposanten Fritz-Walter-Stadion bis hin zum Donnersberg, dem höchsten Berg der Pfalz. Weiter geht es durch den Wald über die Höhe zur „Roten Hohl“, der an eine alte Straßenkreuzung auf der Passhöhe zwischen Kaiserslautern und dem Aschbachtal erinnert. Nachdem wir den Ortsrand von Dansenberg gestreift haben, steigen wir hinab ins Aschbachtal, wo wir am Jagdhausweiher vorbei wandern. Bei den Häusern der Alten Schmelz führt uns die Route hinauf zur Höhe des Blaukopfs und anschließend hinab ins Tal der Moosalbe. Am Eingang zu einem kleinen Seitental liegt unser Etappenziel, das Naturfreundehaus Finsterbrunnertal.

    2. Etappe: Von Finsterbrunnertal nach Johanniskreuz

    Vom Naturfreundehaus Finsterbrunnertal folgen wir dem Verlauf der Moosalbe flussaufwärts. Dabei passieren wir im Tal einige Monumente der frühindustriellen Eisenverarbeitung in der Pfalz, zu denen auch die drei ehemaligen Produktionsstätten Ober-, Mittel- und Unterhammer gehören. Im Anwesen Unterhammer ist heute u.a. ein Café untergebracht, in dem wir in idyllischer Umgebung eine Rast machen können. Das gleiche gilt für das Restaurant/ Café Klug’sche Mühle, das wir bald nach dem Unterhammer passieren. Am Mittelhammer folgen wir der Moosalbe in die imposante Karlstalschlucht. Der kleine Fluss fließt hier über mehrere Stromschnellen und Wasserfälle an mächtigen Gesteinsbrocken und steil aufragenden Felsen aus rotem Sandstein vorbei. Oberhalb der Schlucht erreichen wir den Oberhammer und wandern weiter durch das nun wieder breitere und sanfter anmutende Tal. Nach einem kleinen Waldweiher erreichen wir den Brunnen „Moosalbsprung“, der zu einem kurzen Verweilen einlädt. Am Ende des Tals steigen wir auf Waldwegen hinauf nach Johanniskreuz, wo unsere Etappe am Haus der Nachhaltigkeit zu Ende ist. In Johanniskreuz lädt die örtliche Gastronomie mit Übernachtungsmöglichkeiten zum Verweilen ein.

    3. Etappe: Von Johanniskreuz nach Heltersberg

    Vom Haus der Nachhaltigkeit über den großen Parkplatz in Johanniskreuz führt uns der Pfälzer Waldpfad zurück in den Wald, vorbei am Naturdenkmal „Hindenburgkiefer“. Wir wandern hinab ins Tal des Schwarzbachs, wo wir über gemütlich verlaufende Waldwege den Burgalbweiher erreichen. Anschließend geht es auf der rechten Talseite hoch über dem Schwarzbach am Hang entlang. Über eine Anhöhe gelangen wir in den Einzugsbereich des Hahnenseybachs, zu dem wir jedoch nicht hinabsteigen, sondern auf einem Hangweg zum Molkenbrunnen wandern. Der Brunnen lädt zu einer gemütlichen Rast ein, ehe es vorbei an grün bemoosten Felsen zum Kieselweiher geht. Nach einem erneuten Anstieg folgen wir einem Wirtschaftsweg über die Höhe, bevor wir das Tal des Hundsbächels queren und uns auf den finalen Aufstieg nach Heltersberg begeben. Am Waldrand erreichen wir das Naturfreundehaus Heltersberg, in dem wir einkehren und uns stärken können. Zum Ziel der Etappe, der Bushaltestelle in der Ortsmitte von Heltersberg, sind es jetzt der Beschilderung folgend nur noch wenige hundert Meter.

    4. Etappe: Von Heltersberg nach Rodalben

    Die vierte Etappe unserer Wanderung führt uns aus Heltersberg hinaus über Wiesen und Felder am Westrichhof vorbei in den Wald. Dort wandern wir eine ganze Weile über die Höhe bis wir hoch über dem Schwarzbachtal den imposanten Felsabbruch der Seelenfelsen erreichen. Unterhalb der beeindruckenden Felsformation aus rotem Sandstein folgen wir der Route in ein kleines Seitental und anschließend hinauf zu den Überresten der Heidelsburg, die den Römern als Verteidigungsanlage gegen germanische Überfälle diente. Durch das Tal des Schwarzbachs führt uns der Pfälzer Waldpfad zu einer ehemaligen Wappenschmiede. Hier verlassen wir das Tal und wandern über eine Anhöhe mit Wiesen und Feldern zum Wallfahrtsort Maria Rosenberg mit seiner Wallfahrtskirche und der Mariengrotte. Nach einem weiteren Aufstieg erreichen wir Donsieders. Nachdem wir die Kirche im Zentrum der kleinen Gemeinde hinter uns gelassen haben, folgen wir der Höhgasse aus dem Ort hinaus bergauf zur Hochfläche des Orlebergs. Umgeben von Feldern steht hier ein stattlicher Monolith aus rotem Sandstein, auf dem eine Tafel mit einem Gedicht über die „Ortslegende Donsieders“ angebracht ist. Weiter geht es durch den Wald an einigen markanten Felsen vorbei an den Ortsrand von Rodalben, wo wir auf das bewirtschaftete Hilschberghaus (PWV) treffen. Die Hütte ist von Mo-Sa ab 12.00 und an Sonn- und Feiertagen ab 10.00 geöffnet.

    5. Etappe: Von Rodalben nach Merzalben

    Von der Terrasse des Hilschberghauses (PWV) (Öffnungszeiten: Mo-Sa ab 12.00/ an Sonn- und Feiertagen ab 10.00) werfen wir noch einen Blick über die Stadt Rodalben, bevor wir weitergehen – in mehreren Bögen wandern wir oberhalb der Stadt am Hang entlang, bis wir ins Tal der Rodalbe hinabsteigen. Durch ein Seitental des kleinen Flusses erreichen wir das Gebäude des ehemaligen Birkwieserhofs. Der letzte Streckenabschnitt der fünften Etappe des Pfälzer Waldpfads führt uns in mehreren Bögen auf Waldwegen nach Merzalben. Dort passieren wir auf der Hauptstraße die links oberhalb von uns stehende Kirche und erreichen an der Abzweigung der Zimmerbergstraße das Tagesziel.

    6. Etappe: Von Merzalben nach Hauenstein

    Die „Königsetappe“ des Pfälzer Waldpfads beginnt im Zentrum von Merzalben an der Straßenecke Hauptstraße/Zimmerbergstraße. Von hier aus führt uns die Route aus dem Ort hinaus in den Wald. Nach einem kurzen Anstieg erreichen wir die aus der Stauferzeit stammende Ruine der Burg Gräfenstein . Mit unserer mitgebrachten Taschenlampe bestückt erklimmen wir den siebeneckigen! Bergfried der Burg und genießen den Blick über Merzalben bis weit in die Umgebung über das grüne Hügelmeer des Pfälzerwaldes. Wir verlassen die Burg und steigen hinab zum Besucherparkplatz, von wo aus es bergauf zum Winschertkopf geht. Der mächtige Felsblock aus rotem Sandstein steht auf einem Bergkegel hoch über dem Tal der Merzalbe. Nachdem wir dort erneut eine herrliche Aussicht genossen haben, wandern wir in leichtem Auf und Ab durch dichten Wald über die zentralen Höhen des Pfälzerwaldes zum Gipfel des Weißenbergs. Mit 607 m über NN erreichen wir hier den höchsten Punkt des Pfälzer Waldpfads. Vom Luitpoldturm haben wir einen herrlichen Rundblick über das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Anschließend wandern wir hinab in den Weiler Hermersbergerhof und von dort unterhalb der Ruine Falkenburg entlang weiter ins Tal der Queich. Im Tal können wir einen Abstecher nach Wilgartswiesen mit seiner doppeltürmigen Sandsteinkirche machen, ehe wir in Hauenstein unser Etappenziel erreichen.

    7. Etappe: Von Hauenstein nach Dahn

    Zu Beginn der Etappe wandern wir an einigen Felsen vorbei zum Felsentor, dem nördlichen „Eingangstor“ Hauensteins, wo die Bahnhofstraße zwischen zwei steilen Felswänden hindurchführt. Nachdem uns die Route anschließend eine Weile am Hang hoch über Hauenstein entlang geführt hat, erreichen wir den Paddelweiher und folgen dem Tal der jungen Queich flussaufwärts bis zur Queichquelle. Unsere müden Füße erfrischen wir mit einem kurzen Gang durch die neu angelegte Wassertretstelle oder ruhen uns kurz auf den Rastbänken aus. Nach dieser Rast fällt auch der steile Anstieg leichter. Am Ende des Aufstiegs lockt auch schon gleich das Wanderheim Dicke Eiche (PWV) (Öffnungszeiten: an WE und Feiertagen von 9.00 bis 18.00 Uhr, von Mai bis Oktober auch mittwochs von 10.00 bis 18.00 Uhr, 25.12, 26.12. und 01.01. geschlossen) mit einem typisch Pfälzer Gericht und einem Schoppen Wein oder einem frisch gezapften Bier. Derart gestärkt geht es weiter, vorbei am mächtigen Namensgeber der Wanderhütte – der Dicken Eiche, die vor Jahren durch Vandalismus beschädigt wurde und nun als abgestorbener Baumstamm am Wegesrand der Lichtung liegt, auf der sie einst in voller Pracht stand. Schließlich gelangen wir zum Winterkirchel. Von hier aus führt uns die Route durch ein Tal hinab an den Ortsrand von Erfweiler und weiter am Hang des Wölmersbergs entlang an den Rand von Dahn. Wir bewältigen nun den letzten nennenswerten Anstieg dieser Etappe hinauf zum Lachberg. Dem felsigen Grat folgend erreichen wir schließlich mit dem Jungfernsprung das Wahrzeichen von Dahn. Von hier steigen wir hinab ins Dahner Stadtzentrum, wo sich das Ziel der siebten Etappe befindet.

    8. Etappe: Von Dahn nach Erlenbach

    Von Dahn aus folgen wir dem Pfälzer Waldpfad hinauf zum Ehrenfriedhof mit der Kapelle St. Michael, die in pittoresker Lage direkt unterhalb des eindrucksvollen Felsmassivs des Hochsteins liegt. Von hier aus führt uns der Weg durch den Wald über die Höhe zur Burgengruppe Altdahn-Grafendahn-Tanstein. Hoch über Dahn thronen die drei Burgruinen nebeneinander auf einem Felsriff aus rotem Sandstein. Anschließend steigen wir hinab nach Erfweiler, durchqueren den Ort und gehen auf der anderen Seite am Hang des Kahlenbergs durch den Wald zu einem Aussichtspunkt am Rande eines Licht durchfluteten Kiefernwaldes. Nachdem wir auf der Höhe des Kahlenbergs einen weiteren Aussichtspunkt passiert haben, führt uns die Route hinab an den Ortsrand von Schindhard und weiter durch den Wald nach Busenberg. Von dort aus wandern wir zur Ruine Drachenfels, die, ähnlich den Dahner Burgen, auf einem massiven Felsblock aus rotem Sandstein steht. Unweit der Ruine können wir gemütlich in der Drachenfelshütte (PWV) einkehren, bevor uns ein letzter Abstieg hinab nach Erlenbach bringt. Die Drachenfelshütte ist ganzjährig (außer an Weihnachten und Neujahr) mittwochs ab 11.00, samstags ab 12.00 und an Sonn- und Feiertagen ab 9.00 geöffnet.

    9. Etappe: Von Erlenbach nach Schweigen-Rechtenbach

    Die letzte Etappe des Pfälzer Waldpfads führt uns von Erlenbach zunächst zur Burg Berwartstein, der einzigen noch heute bewohnten Burg des Wasgau. Anschließend passieren wir den Seehof-Weiher, der bei heißem Wetter zum Baden einlädt, und folgen dem Portzbach flussabwärts bis kurz vor seine Einmündung in die Wieslauter. Hier führt uns die Route des Pfälzer Waldpfads in mehreren Bögen am Hang nördlich der Wieslauter durch den Wald zum Waldgasthof St. Germanshof, der direkt an der deutsch-französischen Grenze liegt. Wenig später erreichen wir französisches Staatsgebiet. Kurz nachdem wir den Waldrand erreicht haben, tut sich zu unserer Rechten ein herrlicher Blick über das nordelsässische Städtchen Wissembourg auf, der bei klarem Wetter bis zur Hornisgrinde im Schwarzwald reichen kann. Wir wandern durch Weinberge über die buchstäblich grüne Grenze wieder zurück auf deutsches Staatsgebiet und den Hang hinab nach Schweigen am Fuße der Berge. Mit dem Deutschen Weintor befindet sich hier nicht nur das südliche Ende der Deutschen Weinstraße, sondern auch das Ziel unserer Wanderung. Absolut empfehlenswert ist von hier noch ein Abstecher in die historische Altstadt von Wissembourg. Und natürlich sollte man es nicht versäumen, zum Abschluss der Tour bei einem Winzer einzukehren. Wer noch immer nicht genug vom Wandern hat, kann die Weinverkostung dort gleich als Auftakt für den Pfälzer Weinsteig sehen. Bitte beachten: Auf französischer Seite ändert sich die Markierungssystematik. Das Waldpfad-Logo ist hier (in klein) auf den an den Kreuzungen befindlichen weißen Tafeln des Vogesen-Clubs angebracht.

     

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    Quelle: Pfalz Touristik e.V.