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Scheibenhardt. Wer gerne Fahrrad fährt und dazu noch in netter Gesellschaft, der muss die nächste Tour de PAMINA mit erleben. Die Radwanderung führt schon zum 13. Mal durch die schönsten Landstriche in Baden, im Elsass und in der Pfalz. „Die Schirmherrschaft wurde in diesem Jahr von der elsässischen Stadt Haguenau übernommen. Dort heißt es am 2. Juli 2010 Start frei“, freut sich Gerd Hager, Geschäftsführer der Touristik-Gemeinschaft. Auf drei abwechslungsreichen Tagesetappen entdecken die Freizeitradler den Charme von Land und Leuten, erleben Gastfreundschaft und Genuss pur.
Haguenau ist Ausgangs- und Zielpunkt der Tour de PAMINA 2010. Dort sorgt das traditionelle Radlerfrühstück für ein erstes unkompliziertes Kennenlernen. Stimmung und Spannung steigen weiter bei den gemeinsamen Aufwärmübungen, bevor der Startschuss die Radlerkolonne in Bewegung setzt.
Wald. Mit einem Snack zur Mittagspause gehen wir gestärkt in den zweiten Tagesabschnitt. Ab Dossenheim sur zinsel sind die bergigen Ausläufer unseres Tagesziels bereits in Sichtweite. Wer vor dem Anstieg nach La Petite Pierre lieber auf vier Räder umsteigen möchte, fährt entspannt in unserem Begleitbus mit ans Ziel. Eingerahmt von einer beeindruckenden Bergkulisse liegt der malerische Ort La Petite Pierre im Naturpark Nordvogesen. Die Altstadt ist geprägt durch eine ehemalige Festung, von der aus man die lothringische Hochebene überblicken konnte. Der Ort entwickelte sich um die Burg der Grafen von Lützelstein. Dessen Name bedeutet im Deutschen "kleiner Stein", daher der französische Ortsname „La Petite Pierre“. Bei der Abendveranstaltung erwarten uns ein elsässisches 3-Gänge-Menü und ein Jazzkonzert.
Frisch gestärkt geht es am nächsten Morgen weiter durch die herrliche Waldlandschaft der nördlichen Vogesen. Immer wieder mit kleineren Steigungen gespickt erreichen wir Ludwigswinkel. Gemütlich geht es im Tal der Lauter vorbei an den roten Felsformationen bei Dahn. Ab Hauenstein geht es durch den Pfälzerwald bis zu unserem Etappenziel in Annweiler. Sicherlich müde aber auch zufrieden genießen wir mit einem typisch pfälzischen Abend den beeindruckenden Radtag.
Nach dem Bustransfer von Annweiler nach Ötigheim bei Rastatt ist am 3. Tag das Radeln ein richtiger Genuss: wir rollen durch das Rheintal. Entlang der Rheinauen kommen wir bei Iffezheim an den Rhein. Auf der Veloroute Rhein genießen wir die Tour entlang an kleineren Seen bis zur Fähre Greffern. Nach der Querung des Rheins führt der Radweg Iffezheim – Haguenau im Tal der Moder zurück ins Zentrum von Haguenau, das wir zwei Tage zuvor auf der anderen Seite der Stadt verlassen haben.
Weitere Informationen: Informationsbüro Vis-à-Vis, Zollplattform am Bienwald, 76779 Scheibenhardt, Tel. 07277/97043,
www.vis-a-vis-pamina.eu