Speisekarten
Auf diesen Speisekarten präsentieren die teilnehmenden Gastronomen Ihre Genüsse:

Eigentlich ist es ja völlig egal, zu welcher Jahreszeit man an die Südliche Weinstrasse kommt – wir sind hier in der Region derart beschenkt von der Natur, dass unsere Gastronomen rund ums Jahr aus dem Vollen schöpfen und ihren Gästen stets Gerichte aus saisonalen Zutaten auftischen können.
Kurz gereist auf den Teller: das ist ein Grundtenor hier. Selbst ein agrarisch vor allem in Sachen Weinbau geprägter Landstrich, wird die Südpfalz von allen Seiten mit besten Lebensmitteln bestückt. Von Westen her, aus dem Pfälzer Wald, kommen frisches Wild und Fische aus saubersten Gewässern. Zum Rhein hin, also gen Osten, erstrecken sich die fruchtbaren Felder mit Erdbeeren, Gemüsen und Salaten aller Art, natürlich auch Spargel aus den sandigen Lagen. Am nördlichen Rand gedeihen – für Deutschland ungewöhnlich – Esskastanien, aus dem Bienwald im Süden liebt man im Frühjahr den Bärlauch, im Herbst die Pilze. Nicht zu vergessen Nüsse, Kürbisse und die allgegenwärtigen Feigen, vielleicht sogar DAS Kennzeichen der Region.
Wir wünschen Ihnen einen wirklich guten Appetit:
Der Pfälzer an und für sich lauert, genau wie der Gast. Gemeinsam lauert man auf den Frühling, der sich hier an der Südlichen Weinstrasse meist deutlich früher zeigt als irgendwo sonst in Deutschland. Oft drängeln bereits Ende Februar die ersten Mandelblüten ins Freie und läuten damit das unumkehrbare Ende des Winters ein. Auch wir Menschen blühen durch dieses Signal auf, wir freuen uns auf das frische Grün des Frühlings.
Aber nicht nur Früchte, auch vielerlei gemüsige Variationen finden sich im kulinarischen Angebot der Gastronomen. Moderne Küche aus frischen Zutaten, kurz gereist mit regionalem Hintergrund, das ist ein Gebot, dem man hier gerne folgt.
Der Herbst ist vielleicht sogar die kulinarisch interessanteste Saison bei uns, denn nun steht auch viel Wild aus heimischen Wäldern auf dem Programm der gastronomischen Gastgeber. Ob Reh, Hirsch oder zartestes Wildschwein, die Köche der Restaurants, Gasthöfe oder Weinstuben verstehen sich darauf, die Lieferungen ihrer Jäger in köstlichster Weise umzusetzen. Wenn es auf November zugeht, beginnt die Zeit der Gänse, gefüllt mit Kastaniengemüse, begleitet von Rotkraut und Kartoffelklößen. Eine deftige Verheißung.
Ein echter Schwerpunkt im Herbst ist selbstverständlich der Neue Wein, der „Federweiße“, der in unterschiedlichen Stadien der Gärung überall angeboten wird. Und dazu passt nichts besser als ein Stück Zwiebelkuchen. Damit gestärkt, darf man gerne losziehen und mit Rieslingen und Burgundern auf den Weingütern genau das probieren, was am meisten Spaß zu den Gerichten des Herbstes macht.
Die Speisekarten unserer Gastronomen werden nun bereichert um jahreszeitliche Spezialitäten: Gänsebraten mit Rotkraut und hausgemachten Klößen, Ente in feiner Orangensauce, als Füllungen der Geflügel mal Pfälzer Kastanien, mal eingelegte Pfälzer Feigen. Festliche Wildgerichte dürfen jetzt sowieso nicht fehlen, und auch die im Herbst geernteten Walnüsse entfalten von Dezember an ihr bestes Aroma.
Im Januar ist die Zeit reif für die ebenfalls im Herbst gepflückten Kiwi. Viele Pfälzer haben neben den obligatorischen Feigenbäumen auch seit langem Kiwi gepflanzt, deren Früchte etwas kleiner sind als die neuseeländische Konkurrenz, doch durch die Nachreifezeit geschmacklich unglaublich intensiv.
Weit mehr als 50 Weinstuben, Gasthöfe und Restaurants haben sich dem Ziel verschrieben, ihren Gästen genau das zu bieten, was saisonal und regional am Frischesten ist. Geleitet werden Sie dahin durch entsprechende Plaketten und Plakate. Lassen Sie sich also nicht nur leiten, sondern regelrecht verführen an die Tische unserer kulinarischen Gastgeber. Sie werden es keineswegs bereuen ...