Modellregion

Barrierefreier Tourismus

Die Südliche Weinstraße ist eine von zehn Regionen in Rheinland-Pfalz die bis 2020 ihr barrierefreies Angebot ausbauen wollen. Davon profitieren viele - Behinderte Gäste ebenso wie Urlauber mit Sinnes oder anderen Mobilitätseinschränkungen, dazu zählen beispielsweise Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen und Sportverletzte.

Seit 1. September 2016 ist Christian Bohr als Projektleiter für barrierefreien Tourismus beim Verein Südliche Weinstraße tätig. Sein Ziel ist es in den kommenden Jahren den barrierefreien Tourismus an der Südlichen Weinstraße zu stärken und ein immer breiteres Angebot für Menschen mit Behinderungen zu schaffen. Die Stelle wird von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. 

Siegerregion Südliche Weinstraße

An der Südlichen Weinstraße wurde unter der Regie des Büros für Tourismus Landau-Land eine gemeinsame Bewerbung der Stadt Landau, der Verbandsgemeinden Annweiler, Bad Bergzabern, Edenkoben (mit Maikammer), Herxheim, Landau-Land und Offenbach in Kooperation mit dem Südliche Weinstrasse e.V. eingereicht. Die Siegerregionen haben nun die Möglichkeit, für ihre Konzepte Fördermittel zu beantragen im Rahmen der EFRE-Förderperiode 2014 bis 2020 für öffentliche touristische Infrastruktur-Vorhaben sowie für Investitionsvorhaben in Beherbergungs-, Gastronomie- und Campingbetrieben. Alle Teilnehmer erhalten zudem ein individuelles fachliches Feedback zu ihrem jeweiligen Wettbewerbsbeitrag.

Die Fachjury urteilte über die Südliche Weinstraße wie folgt:

Auf Basis einer umfassenden Untersuchung der Ausgangssituation in der Modellregion Südliche Weinstraße wurden im Wettbewerbsbeitrag konkrete Maßnahmen für eine Optimierung der Barrierefreiheit sowie der Vernetzung und der Kommunikation barrierefreier Angebote entlang der kompletten touristischen Servicekette entwickelt. Dabei wurde eine Vielzahl von Einrichtungen identifiziert, die bereits über das Potenzial verfügen, sich als barrierefreier Tourismusbetrieb zertifizieren zu lassen. Dies verdeutlicht den hohen Qualitätsanspruch und auch die Umsetzungsorientierung des Konzeptes. Darüber hinaus wird die Umsetzungsplanung auch aufgrund der Identifikation von möglichen Kooperationspartnern sowie der Benennung der konkreten Maßnahmenträger und auch der Kofinanzierer als sehr positiv bewertet. Durch eine Konzentration auf Maßnahmen, die den Leitthemen der landesweiten Tourismusstrategie entsprechen und für die barrierefreie Tourismusangebote entwickelt und vermarktet werden sollen, wird die Impulswirkung des Konzeptes als hoch erwartet.

Übergabe der Urkunde am 29. Juni 2015 durch Wirtschaftsministerin Evelin Lemke, Foto: Wirtschaftsministerium RLP

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum barrierefreien Tourismus in Rheinland-Pfalz, zum Wettbewerb "Tourismus für Alle" sowie zur Förderung touristischer Maßnahmen in den Modellregionen finden Sie hier.